Die Rotatorenmanschette ist ein funktionelles System aus vier Muskeln, das den Humeruskopf eng umgibt und zentriert. Beteiligt an der Ausbildung der Rotatorenmanschette sind der M. supraspinatus, M. infraspinatus, M. teres minor und M. subscapularis. Diese Muskeln verlaufen manschettenartig um das Gelenk und bilden gemeinsam eine aktive Sicherungseinheit.
Sie spielt eine entscheidende Rolle bei der Stabilisierung des Schultergelenks (Articulatio humeri), das aufgrund seiner großen Beweglichkeit und gleichzeitig geringen knöchernen Führung besonders anfällig für Instabilitäten und Luxationen ist. Neben der Bewegungskontrolle tragen die Muskeln auch zur mechanischen Verstärkung der Gelenkkapsel bei, indem einige Fasern direkt in diese einstrahlen.
Zusatzmaterial
🔐 Werde Mitglied und erhalte Zugriff auf detaillierte Zusammenfassungen, alle Grafiken aus dem Video, Handouts, Übungen und mehr.
👉 Hier gehts weiter zur Anmeldung
Quellen
Aust G, Engele J, Kirsch J, Mayerhofer A, Mense S, Salvetter J. Anatomie. 6th ed. Stuttgart: Thieme; 2025.
Paulsen F, Waschke J, eds. Allgemeine Anatomie und Bewegungsapparat. 25th ed. München: Elsevier; 2022.
Hinweis
Die auf dieser Website bereitgestellten Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und richten sich insbesondere an Studierende und Fachpersonal im Gesundheitswesen. Sie ersetzen nicht die Beratung, Diagnose oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärztinnen und Ärzte oder andere medizinische Fachpersonen.
