In der Anatomie ist eine einheitliche Terminologie entscheidend, um die Lage und Orientierung von Körperstrukturen eindeutig zu beschreiben. Ausgangspunkt ist die sogenannte anatomische Normalposition: Die Person steht aufrecht, der Blick ist nach vorne gerichtet, die Arme hängen seitlich herab, die Handflächen zeigen nach vorne, und die Füße stehen parallel zueinander mit den Fußspitzen nach vorn. Diese Standardhaltung bildet die Grundlage für die Anwendung der Lagebezeichnungen, anatomischen Achsen und Ebenen.
Die Lagebezeichnungen, Achsen und Ebenen dienen der räumlichen Orientierung im menschlichen Körper. Während die Lagebezeichnungen die Position einzelner Strukturen relativ zueinander angeben (z. B. vorne/hinten, oben/unten), beschreiben die anatomischen Achsen Richtungsverläufe im Raum. Die anatomischen Ebenen wiederum teilen den Körper in verschiedene Abschnitte, was insbesondere für bildgebende Verfahren von zentraler Bedeutung ist.
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Quellen
Aumüller G, Aust G, Engele J, et al. Anatomie. 5th ed. Stuttgart: Thieme; 2020. doi.org/10.1055/b-007-170976.
Schünke M, Schulte E, Schumacher U. Allgemeine Anatomie und Bewegungssystem: 2074 Illustrationen, 183 Tabellen. 5th ed. Stuttgart ; New York: Georg Thieme Verlag; 2018. doi.org/10.1055/b-006-149643.
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