Schleifendiuretika wie Furosemid hemmen den Na⁺-K⁺-2Cl⁻-Cotransporter (NKCC2) im dicken aufsteigenden Ast der Henle-Schleife und führen so zu einer starken Wasserausscheidung. Sie wirken schnell, auch bei Niereninsuffizienz, und senken zusätzlich die Vorlast durch venöse Vasodilatation. Eingesetzt werden sie bei Ödemen, Hypertonie und zur forcierten Diurese. Häufige Nebenwirkungen sind Elektrolytverluste, Hypovolämie, Hyperurikämie und Hörstörungen. Kontraindikationen sind u. a. Hypovolämie, Hypokaliämie und Anurie.
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Quellen
Aktories K, Flockerzi V, Förstermann U, Hofmann F. Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie: Lehrbuch und Nachschlagewerk für Studierende der Medizin, Zahnmedizin, Pharmazie und Veterinärmedizin, für Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und Tierärzte sowie für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verwandter Disziplinen. 13th ed. (Aktories K, Flockerzi V, Förstermann U, Hofmann F, eds.). München: Elsevier; 2022.
Freissmuth M, Offermanns S, Böhm S. Pharmakologie und Toxikologie: von den molekularen Grundlagen zur Pharmakotherapie. 4th ed. Berlin: Springer; 2024. doi:10.1007/978-3-662-68470-2.
Dellas C. Kurzlehrbuch Pharmakologie. 3rd ed. München: Elsevier; 2022.
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