Einfach MedizinEinfach MedizinEinfach Medizin
LoginMitglied werden
Mitglied werdenLogin
Bibliothek
Lagebezeichnungen und EbenenLagebezeichnungen und EbenenNeutral-Null-MethodeNeutral-Null-Methode
Knochen des SkelettsKnochen des SkelettsRöhrenknochen AufbauRöhrenknochen AufbauGelenkeGelenkeHand - Knochen und GelenkeHand - Knochen und GelenkeFuß - KnochenFuß - KnochenPlexus brachialisPlexus brachialisSkelettmuskulatur - AufbauSkelettmuskulatur - AufbauSarkomer - AufbauSarkomer - AufbauRotatorenmanschetteRotatorenmanschette
SchädelSchädelSchädelbasis - ÖffnungenSchädelbasis - ÖffnungenFontanellenFontanellenMandibula (Unterkiefer)Mandibula (Unterkiefer)Os sphenoidale (Keilbein)Os sphenoidale (Keilbein)
DickdarmDickdarmHautHautLeberLeberLungeLungeMagenMagenMilzMilzNiereNierePankreasPankreasSchilddrüseSchilddrüse
BlutgruppenBlutgruppenPrimäre und sekundäre HämostasePrimäre und sekundäre HämostaseRegulation der HämostaseRegulation der HämostaseUnspezifische ImmunabwehrUnspezifische ImmunabwehrSpezifische ImmunabwehrSpezifische Immunabwehr
Erregungsbildungs- und -leitungssystem des HerzensErregungsbildungs- und -leitungssystem des HerzensHerzzyklusHerzzyklusFrank-Starling-MechanismusFrank-Starling-MechanismusEKG GrundlagenEKG Grundlagen
RAASRAAS
AtemzyklusAtemzyklusLungenvoluminaLungenvoluminaFluss-Volumen-KurveFluss-Volumen-KurveCompliance / ResistanceCompliance / Resistance
BasalganglienschleifeBasalganglienschleife
MenstruationszyklusMenstruationszyklus
Befruchtung und ImplantationBefruchtung und ImplantationGastrulationGastrulation
NeurulationNeurulationAbfaltungen und Ausbildung der KörperhöhlenAbfaltungen und Ausbildung der KörperhöhlenHerzentwicklungHerzentwicklungPlazenta und NabelschnurPlazenta und NabelschnurFetaler KreislaufFetaler KreislaufHarntraktHarntraktSomitenSomiten
ZellzyklusZellzyklusMitoseMitoseMeioseMeiose
EKG Auswertung und InterpretationEKG Auswertung und InterpretationBlutgasanalyse - GrundlagenBlutgasanalyse - GrundlagenBlutgasanalyse - AuswertungBlutgasanalyse - AuswertungHypothyreoseHypothyreoseHyperthyreoseHyperthyreose
AO-KlassifikationAO-KlassifikationAppendizitisAppendizitisDivertikulose/DivertikulitisDivertikulose/Divertikulitis
Glasgow Coma Scale (GCS)Glasgow Coma Scale (GCS)
ACE-HemmerACE-HemmerAcetylsalicylsäure (ASS)Acetylsalicylsäure (ASS)AT1-RezeptorblockerAT1-RezeptorblockerBetablockerBetablockerDirekte orale Antikoagulanzien (DOAKs)Direkte orale Antikoagulanzien (DOAKs)HeparinHeparinSchleifendiuretikaSchleifendiuretikaProtonenpumpenhemmerProtonenpumpenhemmerVitamin-K-Antagonisten (Cumarine)Vitamin-K-Antagonisten (Cumarine)
WortstämmeWortstämmePräfixePräfixeSuffixeSuffixeAbkürzungenAbkürzungen
OrgansystemeOrgansystemeKnochenKnochenGastrointestinaltraktGastrointestinaltrakt
WirkstoffendungenWirkstoffendungenChirurgieChirurgieUnfallchirurgie / OrthopädieUnfallchirurgie / OrthopädieGynäkologieGynäkologieNephrologieNephrologie
Richtungs- und LagebezeichnungenRichtungs- und LagebezeichnungenKörperachsen und KörperebenenKörperachsen und KörperebenenAnatomische GrundbegriffeAnatomische Grundbegriffe
Nase und NasennebenhöhlenNase und Nasennebenhöhlen
ÜbungenÜbungenLive-TutorienLive-Tutorien
© 2026 Einfach Medizin
ImpressumDatenschutzWiderruf
Bibliothek
Lagebezeichnungen und EbenenLagebezeichnungen und EbenenNeutral-Null-MethodeNeutral-Null-Methode
Knochen des SkelettsKnochen des SkelettsRöhrenknochen AufbauRöhrenknochen AufbauGelenkeGelenkeHand - Knochen und GelenkeHand - Knochen und GelenkeFuß - KnochenFuß - KnochenPlexus brachialisPlexus brachialisSkelettmuskulatur - AufbauSkelettmuskulatur - AufbauSarkomer - AufbauSarkomer - AufbauRotatorenmanschetteRotatorenmanschette
SchädelSchädelSchädelbasis - ÖffnungenSchädelbasis - ÖffnungenFontanellenFontanellenMandibula (Unterkiefer)Mandibula (Unterkiefer)Os sphenoidale (Keilbein)Os sphenoidale (Keilbein)
DickdarmDickdarmHautHautLeberLeberLungeLungeMagenMagenMilzMilzNiereNierePankreasPankreasSchilddrüseSchilddrüse
BlutgruppenBlutgruppenPrimäre und sekundäre HämostasePrimäre und sekundäre HämostaseRegulation der HämostaseRegulation der HämostaseUnspezifische ImmunabwehrUnspezifische ImmunabwehrSpezifische ImmunabwehrSpezifische Immunabwehr
Erregungsbildungs- und -leitungssystem des HerzensErregungsbildungs- und -leitungssystem des HerzensHerzzyklusHerzzyklusFrank-Starling-MechanismusFrank-Starling-MechanismusEKG GrundlagenEKG Grundlagen
RAASRAAS
AtemzyklusAtemzyklusLungenvoluminaLungenvoluminaFluss-Volumen-KurveFluss-Volumen-KurveCompliance / ResistanceCompliance / Resistance
BasalganglienschleifeBasalganglienschleife
MenstruationszyklusMenstruationszyklus
Befruchtung und ImplantationBefruchtung und ImplantationGastrulationGastrulation
NeurulationNeurulationAbfaltungen und Ausbildung der KörperhöhlenAbfaltungen und Ausbildung der KörperhöhlenHerzentwicklungHerzentwicklungPlazenta und NabelschnurPlazenta und NabelschnurFetaler KreislaufFetaler KreislaufHarntraktHarntraktSomitenSomiten
ZellzyklusZellzyklusMitoseMitoseMeioseMeiose
EKG Auswertung und InterpretationEKG Auswertung und InterpretationBlutgasanalyse - GrundlagenBlutgasanalyse - GrundlagenBlutgasanalyse - AuswertungBlutgasanalyse - AuswertungHypothyreoseHypothyreoseHyperthyreoseHyperthyreose
AO-KlassifikationAO-KlassifikationAppendizitisAppendizitisDivertikulose/DivertikulitisDivertikulose/Divertikulitis
Glasgow Coma Scale (GCS)Glasgow Coma Scale (GCS)
ACE-HemmerACE-HemmerAcetylsalicylsäure (ASS)Acetylsalicylsäure (ASS)AT1-RezeptorblockerAT1-RezeptorblockerBetablockerBetablockerDirekte orale Antikoagulanzien (DOAKs)Direkte orale Antikoagulanzien (DOAKs)HeparinHeparinSchleifendiuretikaSchleifendiuretikaProtonenpumpenhemmerProtonenpumpenhemmerVitamin-K-Antagonisten (Cumarine)Vitamin-K-Antagonisten (Cumarine)
WortstämmeWortstämmePräfixePräfixeSuffixeSuffixeAbkürzungenAbkürzungen
OrgansystemeOrgansystemeKnochenKnochenGastrointestinaltraktGastrointestinaltrakt
WirkstoffendungenWirkstoffendungenChirurgieChirurgieUnfallchirurgie / OrthopädieUnfallchirurgie / OrthopädieGynäkologieGynäkologieNephrologieNephrologie
Richtungs- und LagebezeichnungenRichtungs- und LagebezeichnungenKörperachsen und KörperebenenKörperachsen und KörperebenenAnatomische GrundbegriffeAnatomische Grundbegriffe
Nase und NasennebenhöhlenNase und Nasennebenhöhlen
ÜbungenÜbungenLive-TutorienLive-Tutorien
© 2026 Einfach Medizin
ImpressumDatenschutzWiderruf

Mitose

Biologie / Genetik

Dieses Video erfordert die Annahme von Cookies für externe Inhalte

Die Mitose ist ein zentraler Vorgang im Zellzyklus, bei dem eine Mutterzelle zwei genetisch identische Tochterzellen bildet. Jede Tochterzelle erhält einen vollständigen diploiden Chromosomensatz. Die Mitose ermöglicht Wachstum, Geweberegeneration und ungeschlechtliche Fortpflanzung im menschlichen Organismus.

Der Ablauf gliedert sich in mehrere Phasen: In der Prophase kondensiert die DNA zu Chromosomen, und der Spindelapparat beginnt sich zu bilden. Während der Prometaphase zerfällt die Kernhülle, und die Chromosomen bewegen sich zur Äquatorialebene. In der Metaphase sind alle Chromosomen dort angeordnet und der M-Kontrollpunkt prüft, ob sie korrekt an die Spindelfasern gebunden sind. In der Anaphase werden die Schwesterchromatiden getrennt und zu den Zellpolen gezogen. Die Telophase schließt mit der Neubildung der Kernhüllen und der Dekondensation der Chromosomen ab. Die Teilung des Zellplasmas (Zytokinese) schließt die Mitose ab

Zusammenfassung

Definition

  • Die Mitose ist ein essenzieller Bestandteil des Zellzyklus
  • Sie beschreibt die Aufteilung des genetischen Materials auf zwei identische Tochterzellen
    • Jede Tochterzelle erhält einen vollständigen diploiden Chromosomensatz (2n2C)
  • Ermöglicht somit z.B. Wachstum, Regeneration und ungeschlechtliche Reproduktion im menschlichen Organismus

Phasen der Mitose

Phasen der Mitose
Phasen der Mitose

Prophase

  • Kondensation der DNA → Bildung kompakter, X-förmiger Chromosomen
  • Chromosomensatz bleibt 2n4C
  • Beginn Aufbau des Spindelapparats ausgehend vom Zentrosom
  • Zentrosomen bestehen jeweils aus zwei Zentriolen → wandern zu Zellpolen

Prometaphase

  • Zerfall der Kernmembran
  • Chromosomen werden frei im Zytoplasma beweglich
  • Bewegen sich mit Hilfe der Mitosespindeln zur Äquatorialebene

Metaphase

  • Alle Chromosomen an der Äquatorialebene angeordnet
  • Hier erfolgt der M-Kontrollpunkt:
    • Prüfung, ob jedes Chromosom korrekt mit zwei Spindelfasern am Kinetochor verbunden ist (Kinetochor = Proteinsequenz am Zentromer, die als Andock-Stelle für die Mitosespindeln dient)
    • Nur bei erfolgreicher Anheftung darf Anaphase starten

Anaphase

  • Aktivierung des Enzyms Separase → Spaltung der Cohesine am Zentromer
  • Trennung der Schwesterchromatiden
  • Chromatiden wandern mithilfe der Kinetochor-Mikrotubuli zu den Zellpolen
    • Interpolare Mikrotubuli: Schieben aneinander vorbei → Zellpole entfernen sich voneinander
    • Astrale Mikrotubuli: Verankern das Zentrosom an der Zellmembran
Mikrotubuli - Übersicht
Mikrotubuli – Übersicht
Zentromer Zentrosom Zentriol
Zentromer Zentrosom Zentriol

Telophase

  • An jedem Pol liegt nun ein kompletter Satz Ein-Chromatid-Chromosomen (2n2C)
  • Neubildung der Kernmembran
  • Chromosomen dekondensieren wieder 
  • Spindelapparat wird abgebaut
  • Zytokinese → Zellplasmateilung
    • Bildung eines kontraktilen Rings aus Aktin- und Myosinfilamenten
    • Abschnürung der Zelle in zwei identische Tochterzellen
Mitglied werden oder einloggen

Störung der Mitose (Spindelgifte)

  • Spindelgifte hemmen Auf- und Abbau der Mikrotubuli während der Mitose
  • Verhindern die Chromosomenbewegung → Teilung der Zelle nicht mehr möglich
  • Beispiele: Colchicin, Vincristin

Quellen

Heinrich PC, Müller M, Graeve L, Koch H-G, eds. Löffler/Petrides Biochemie und Pathobiochemie. 10th ed. Berlin: Springer; 2022. doi:10.1007/978-3-662-60266-9.

Lüllmann-Rauch R, Asan E. Taschenlehrbuch Histologie. 6th ed. Stuttgart ; New York: Georg Thieme Verlag; 2019. doi:10.1055/b-006-163361.

Welsch U, Kummer W, Deller T. Histologie: Zytologie, Histologie und mikroskopische Anatomie : das Lehrbuch. 6th ed. München: Elsevier; 2022.

Hinweis

Die auf dieser Website bereitgestellten Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und richten sich insbesondere an Studierende und Fachpersonal im Gesundheitswesen. Sie ersetzen nicht die Beratung, Diagnose oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärztinnen und Ärzte oder andere medizinische Fachpersonen.