Die Mitose ist ein zentraler Vorgang im Zellzyklus, bei dem eine Mutterzelle zwei genetisch identische Tochterzellen bildet. Jede Tochterzelle erhält einen vollständigen diploiden Chromosomensatz. Die Mitose ermöglicht Wachstum, Geweberegeneration und ungeschlechtliche Fortpflanzung im menschlichen Organismus.
Der Ablauf gliedert sich in mehrere Phasen: In der Prophase kondensiert die DNA zu Chromosomen, und der Spindelapparat beginnt sich zu bilden. Während der Prometaphase zerfällt die Kernhülle, und die Chromosomen bewegen sich zur Äquatorialebene. In der Metaphase sind alle Chromosomen dort angeordnet und der M-Kontrollpunkt prüft, ob sie korrekt an die Spindelfasern gebunden sind. In der Anaphase werden die Schwesterchromatiden getrennt und zu den Zellpolen gezogen. Die Telophase schließt mit der Neubildung der Kernhüllen und der Dekondensation der Chromosomen ab. Die Teilung des Zellplasmas (Zytokinese) schließt die Mitose ab
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Quellen
Heinrich PC, Müller M, Graeve L, Koch H-G, eds. Löffler/Petrides Biochemie und Pathobiochemie. 10th ed. Berlin: Springer; 2022. doi:10.1007/978-3-662-60266-9.
Lüllmann-Rauch R, Asan E. Taschenlehrbuch Histologie. 6th ed. Stuttgart ; New York: Georg Thieme Verlag; 2019. doi:10.1055/b-006-163361.
Welsch U, Kummer W, Deller T. Histologie: Zytologie, Histologie und mikroskopische Anatomie : das Lehrbuch. 6th ed. München: Elsevier; 2022.
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