Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol oder Pantoprazol hemmen irreversibel die H⁺/K⁺-ATPase in den Belegzellen des Magens und senken so effektiv die Magensäureproduktion. Sie wirken als Prodrugs und werden erst im sauren Milieu der Belegzellen aktiviert. Eingesetzt werden sie z.B. bei Ulzera, Refluxkrankheit, Helicobacter-pylori-Eradikation und beim Zollinger-Ellison-Syndrom. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Übelkeit, Durchfall oder Verstopfung. Bei Langzeittherapie können ein Nährstoffmangel, ein erhöhtes Frakturrisiko sowie Infektionen auftreten. Eine strenge Kontraindikationen ist eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff.
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Quellen
Behrends JC, Bischofberger J, Deutzmann R, Ehmke H, Frings S. Physiologie. 4th ed. Stuttgart: Thieme; 2021. doi:10.1055/b000000462.
Dellas C. Kurzlehrbuch Pharmakologie. 3rd ed. München: Elsevier; 2022.
Freissmuth M, Offermanns S, Böhm S. Pharmakologie und Toxikologie: von den molekularen Grundlagen zur Pharmakotherapie. 4th ed. Berlin: Springer; 2024. doi:10.1007/978-3-662-68470-2.
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